Freu­de, die

Wortart:
Substantiv, feminin
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Freude

Rechtschreibung

Worttrennung
Freu|de
Beispiel
[in] Freud und Leid D 13

Bedeutungen (2)

  1. hochgestimmter Gemütszustand; das Froh- und Beglücktsein
    Grammatik
    ohne Plural
    Beispiele
    • eine tiefe Freude
    • diebische Freude
    • die Freude an der Natur, über das Geschenk
    • es ist eine Freude, ihr zuzusehen
    • keine reine Freude sein
    • jemandem die Freude verderben, versalzen
    • seine helle Freude an etwas haben
    • jemandem mit etwas [eine] Freude machen, bereiten (jemanden mit etwas erfreuen)
    • du machst mir Freude! (ironisch; du enttäuschst mich sehr!)
    • voll[er] Freude zustimmen
    • etwas aus Freude an der Sache, (umgangssprachlich scherzhaft:) aus Spaß an der Freude tun
    • außer sich vor Freude sein
    • (umgangssprachlich) sie möchte vor Freude an die Decke springen (sie freut sich unmäßig)
    • zu unserer größten Freude
    • Grund zur Freude haben
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • Freud und Leid (gehoben: Glück und Unglück des Lebens: in Freud und Leid zusammenhalten)
    • mit Freuden (gern; mit Vergnügen)
    • da kommt Freude auf (das ist ja wunderbar; oft ironisch als negative Beurteilung)
    • geteilte Freude ist doppelte Freude
  2. etwas, was jemanden erfreut
    Gebrauch
    gehoben
    Grammatik
    Pluraletantum
    Beispiele
    • die Freuden der Liebe
    • die kleinen Freuden des Alltags
    • sie lebten herrlich und in Freuden (es ging ihnen sehr gut)

Herkunft

mittelhochdeutsch vröude, althochdeutsch frewida, frouwida, zu froh

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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