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Wussten Sie schon?

Unter dieser Rubrik werden verschiedene Informationen zusammengefasst, die ein Wort in irgendeiner Weise „interessant“ machen und wissenswert sind. Zum Beispiel, ob es sich bei dem Wort um ein Wort des Jahres handelt, wann es das erste Mal im Rechtschreibduden stand, ob es häufig falsch geschrieben wird oder ob es einem bestimmten Wortschatz zuzuordnen ist.

Wort des Jahres / Unwort des Jahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Das deutsche Wort des Jahres wird seit 1977 von der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden bestimmt. Die Jury stützt sich bei der Auswahl des nach ihrem Befund für das jeweilige Jahr charakteristischsten Wortes vor allem auf Belege aus den Medien.

Das deutsche Unwort des Jahres wird seit 1991 jährlich bestimmt. Eine Jury an der Universität Frankfurt am Main stützt sich bei der Auswahl auf Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern.

Das österreichische Wort des Jahres und das Unwort des Jahres werden seit 1999 von einer Jury der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch an der Universität Graz in Zusammenarbeit mit der Austria Presseagentur gewählt.

Das Schweizer Wort und Unwort des Jahres werden in der Deutschschweiz seit 2003 erkoren. In der Jury unter der Leitung von Hannes Hug sitzen sieben „Wortwerkende“ und Medienschaffende aus der Deutschschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.

Eine Übersicht sämtlicher Wörter und Unwörter des Jahres finden Sie hier.

Jahr der Aufnahme in den Rechtschreibduden

Für einige ausgewählte Wörter wird das Jahr angegeben, in dem sie erstmals im Rechtschreibduden standen (der „Urduden“ erschien 1880) . Die Auswahl berücksichtigt vor allem Wörter, die angesichts der gesellschaftlichen, politischen oder technischen Entwicklungen der letzten gut 100 Jahre besonders bedeutsam sind oder waren, z. B. Automobil (1900), Feminismus (1929) , Coca-Cola® (1954) , antiautoritär (1973) oder E-Mail (1996). Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Häufige Falschschreibungen

Wörter, die oft falsch geschrieben werden, sind als solche gekennzeichnet. Die Auszeichnung erfolgt auf Basis eigener statistischer Auswertungen, der Anfragen an die Duden-Sprachberatung sowie der Auswertung der Fachliteratur. Es handelt sich um eine Auswahl, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Wortschatz des „Goethe-Zertifikats B1“

Der gekennzeichnete Wortschatz umfasst rund 2 400 lexikalische Einheiten, deren Beherrschung eine der Anforderungen ist, um das „Goethe-Zertifikat B1“ (früher „Zertifikat Deutsch“) zu erwerben. Das Zertifikat dokumentiert das B1-Niveau des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen und ist international anerkannt.