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nass

Wortart: Adjektiv
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: nass
Beispiele: nasser oder nässer, nasses|te oder nässes|te; den Boden nass wischen

Bedeutungsübersicht

  1. von Feuchtigkeit, besonders Wasser, durchtränkt oder von außen, an der Oberfläche damit benetzt, bedeckt
  2. regenreich, verregnet
  3. in »für nass«

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu nass

Aussprache

Betonung: nạss🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch naʒ, Herkunft ungeklärt

Grammatik

Adjektiv; Steigerungsformen: nasser, auch: nässer, nasseste, auch: nässeste

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. von Feuchtigkeit, besonders Wasser, durchtränkt oder von außen, an der Oberfläche damit benetzt, bedeckt

    Beispiele

    • nasse Haare
    • nasses Holz brennt schlecht
    • sie bekamen nasse Füße
    • die Wäsche ist nass
    • die Farbe ist noch nass (noch nicht getrocknet)
    • der Schnee war nass (halb getaut)
    • ich habe mein T-Shirt nass geschwitzt
    • er hat mich nass gespritzt
    • das Kind hat das Bett nass gemacht (in das Bett uriniert)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • genauso nass [wie vorher] sein (genauso klug [wie vorher] sein)
    • etwas nass machen (landschaftlich umgangssprachlich: etwas (sein Geld, seinen Lohn o. Ä.) vertrinken)
    • sich nicht nass machen (umgangssprachlich: sich nicht unnötig aufregen, nicht zimperlich sein)
    • ich werde mich nass machen! (landschaftlich: ich werde mich hüten, das zu tun!)
  2. regenreich, verregnet

    Beispiele

    • ein nasser Sommer
    • nasses Wetter
  3. Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    für nass (landschaftlich umgangssprachlich: umsonst, ohne Eintrittsgeld; frühneuhochdeutsch nass = liederlich, auch: ohne Geld)

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