Pech, das

Wortart:
Substantiv, Neutrum
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Pech

Rechtschreibung

Worttrennung
Pech

Bedeutungen (3)

  1. zähflüssig-klebrige, braune bis schwarze Masse, die als Rückstand bei der Destillation von Erdöl und Teer anfällt
    Beispiel
    • etwas mit Pech abdichten
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • zusammenhalten wie Pech und Schwefel (umgangssprachlich: fest, unerschütterlich zusammenhalten; nach der volkstümlichen Vorstellung, dass die Hölle aus brennendem Pech und Schwefel besteht; die klebrige Beschaffenheit von Pech hat wohl zu der Verbindung mit „zusammenhalten“ geführt)
    • Pech an den Hosen/(umgangssprachlich:) am Hintern/(derb:) am Arsch haben ([als Gast] den richtigen Zeitpunkt zum Aufbrechen versäumen, zu lange bleiben)
  2. unglückliche Fügung; Missgeschick, das jemandes Vorhaben, Pläne durchkreuzt
    Herkunft
    aus der Studentensprache, zu Pechvogel, wohl auch unter Einfluss des älteren „höllisches Pech“ = Hölle
    Grammatik
    ohne Plural
    Beispiele
    • das war wirklich Pech!
    • Pech für dich (umgangssprachlich; nichts zu machen)
    • er hat viel Pech gehabt in den letzten Jahren (vieles ist nicht so gegangen, wie er es gewünscht hätte)
    • mit jemandem, etwas Pech haben (nicht den Richtigen, die Richtige, das Richtige getroffen haben)
  3. Harz
    Herkunft
    nach der zähflüssigen Beschaffenheit
    Gebrauch
    süddeutsch, österreichisch

Antonyme zu Pech

Herkunft

mittelhochdeutsch bech, pech, althochdeutsch beh, peh < lateinisch pix (Genitiv: picis)

Grammatik

das Pech; Genitiv: des Pechs, seltener: Peches, Plural (Arten): die Peche

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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