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Be­fehl, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Be|fehl

Bedeutungsübersicht

    1. mündlich oder schriftlich gegebener Auftrag, der genau befolgt werden muss; Anordnung eines Vorgesetzten, einer höheren Instanz
    2. (EDV) Anweisung an Rechenanlagen zur Ausführung einer bestimmten Operation
  1. Befehlsgewalt, Leitung, Kommando

Synonyme zu Befehl

Aussprache

Betonung: Befehl 🔉

Herkunft

spätmittelhochdeutsch bevel(ch) = Übergabe; Obhut, zu mittelhochdeutsch bevelhen, befehlen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Befehldie Befehle
Genitivdes Befehles, Befehlsder Befehle
Dativdem Befehlden Befehlen
Akkusativden Befehldie Befehle

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. mündlich oder schriftlich gegebener Auftrag, der genau befolgt werden muss; Anordnung eines Vorgesetzten, einer höheren Instanz

      Beispiele

      • ein strenger, geheimer Befehl
      • jemandem einen Befehl geben
      • einen Befehl erlassen, befolgen
      • den Befehl zum Rückzug erteilen
      • den Befehl verweigern
      • etwas geschieht auf Befehl
      • <in übertragener Bedeutung>: sie gehorchte dem Befehl ihrer inneren Stimme

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      • zu Befehl! (Militär: jawohl, ich werde Ihren Befehl ausführen)
      • Befehl ist Befehl (einem Befehl muss unbedingt gehorcht werden)
    2. Befehl - Befehl zum Senden
      Befehl zum Senden - © CORBIS/Royalty-Free
      Anweisung an Rechenanlagen zur Ausführung einer bestimmten Operation

      Gebrauch

      EDV
  1. Befehlsgewalt, Leitung, Kommando

    Beispiele

    • den Befehl über eine Einheit haben, führen
    • er hat den Befehl über die Festung übernommen
    • unter jemandes Befehl stehen

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