be­feh­len

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉befehlen

Rechtschreibung

Worttrennung
be|feh|len
Beispiele
du befiehlst; du befahlst; du befählest, älter beföhlest; befohlen; befiehl!

Bedeutungen (3)

    1. den Befehl, den Auftrag geben, etwas zu tun; etwas gebieten
      Beispiele
      • er befahl mir strengstes Stillschweigen
      • den Soldaten wurde befohlen, die Brücke zu sprengen
      • von Ihnen lasse ich mir nichts befehlen
      • der Herr Baron befehlen? (gespreizt; was wünscht der Herr Baron?)
      • wie Sie befehlen (gespreizt; jawohl, wird erledigt!)
      • etwas in befehlendem (gebieterischem) Ton sagen
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • wer befehlen will, muss erst gehorchen lernen
    2. zu einem bestimmten Zweck an einen bestimmten Ort kommen lassen, beordern
      Beispiel
      • er wurde zum Rapport befohlen
  1. die Befehlsgewalt haben; gebieten
    Beispiel
    • über eine Armee befehlen
  2. unter jemandes Schutz stellen, anbefehlen, anvertrauen
    Gebrauch
    gehoben veraltet
    Beispiele
    • ich befehle meinen Geist in deine Hände (biblisch)
    • befiehl dem Herrn deine Wege (biblisch)
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

Herkunft

mittelhochdeutsch bevelhen, althochdeutsch bifel(a)han = übergeben, anvertrauen, zu einem untergegangenen Verb mit der Bedeutung „(der Erde) anvertrauen, begraben“, dann = zum Schutz anvertrauen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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befehlen
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