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Lun­ge, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Lun|ge

Bedeutungsübersicht

Organ, das beim Menschen und den Luft atmenden Wirbeltieren der Atmung dient (indem es den Gasaustausch 2 mit dem Blut besorgt)

Beispiele

  • ihre Lunge ist angegriffen
  • eine kräftige, starke, gute, gesunde, schwache Lunge haben
  • (umgangssprachlich) sie hat es auf der Lunge (ist lungenkrank)
  • er raucht auf Lunge/(seltener:) durch die Lunge (inhaliert den Rauch, macht einen Lungenzug)

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

  • grüne/Grüne Lunge (Grünfläche in [der Umgebung] einer Stadt)
  • eiserne Lunge (Medizin: Gerät zur künstlichen Beatmung bei Atemlähmung, das durch Druckeinwirkung die Lunge in Tätigkeit hält)
  • sich <Dativ> die Lunge aus dem Hals/Leib schreien (umgangssprachlich: sehr laut schreien)
  • aus voller Lunge singen/schreien o. Ä. (sehr laut singen, schreien o. Ä.)

Aussprache

Betonung: Lụnge🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch lunge, althochdeutsch lunga, lungu(na), eigentlich = die Leichte; nach der Beobachtung, dass die Lunge geschlachteter Tiere auf Wasser schwimmt

Grammatik

die Lunge; Genitiv: der Lunge, Plural: die Lungen <häufig auch im Plural mit singularischer Bedeutung>
 SingularPlural
Nominativdie Lungedie Lungen
Genitivder Lungeder Lungen
Dativder Lungeden Lungen
Akkusativdie Lungedie Lungen

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