Darm, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉Darm

Rechtschreibung

Worttrennung
Darm

Bedeutungen (2)

  1. schlauchförmiger Teil des Verdauungsapparates (beim Menschen und bei Wirbeltieren zwischen Magen und After)
    Beispiele
    • den Darm entleeren
    • sie hat sich im Urlaub eine Erkrankung des Darms zugezogen
    • Rhabarber schlägt auf den Darm (wirkt sich so aus, dass man abführen muss, dass man Durchfall bekommt)
    • jede Aufregung schlägt bei ihm auf den Darm (verursacht Darmbeschwerden, ruft Durchfall hervor)
    • die Körpertemperatur im Darm (rektal b) messen
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • einen kurzen Darm haben (umgangssprachlich scherzhaft: etwas, was man gerade gelesen oder gehört und noch nicht richtig geistig verarbeitet hat, weitererzählen)
    • sich <Dativ> in den Darm schneiden/stechen (salopp scherzhaft: eine Blähung abgehen lassen)
  2. bearbeiteter, vorwiegend bei der Wurstherstellung verwendeter Darm (1) von Schlachttieren
    Darm - Weißwürste in einem Darm (neben Senf und Brezeln)
    Weißwürste in einem Darm (neben Senf und Brezeln) - © MEV Verlag, Augsburg
    Beispiele
    • die Geigensaiten sind aus Darm
    • Wurst im [künstlichen] Darm

Herkunft

mittelhochdeutsch darm, althochdeutsch dar(a)m, ursprünglich = Loch oder der Gedrehte (nach der Verwendung zum Binden oder Verschnüren)

Grammatik

der Darm; Genitiv: des Darmes, Darms, Plural: die Därme

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