Dudenverlag Duden Located at Mecklenburgische Str. 53, Berlin, 14171, Berlin , . Phone: +49 30 897 85 82-81. .

Topf, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
Weitere Informationen zum korrekten Zitieren aus Duden online

Rechtschreibung

Worttrennung: Topf

Bedeutungsübersicht

  1. aus feuerfestem Material bestehendes, [beidseitig] mit einem Henkel versehenes, zylindrisches Gefäß [mit Deckel], in dem Speisen gekocht werden; Kochtopf
    1. offenes [bauchiges] Gefäß mit Henkel und Tülle zur Aufnahme von Flüssigkeiten, besonders von Milch
    2. mehr oder weniger hohes, zylindrisches oder bauchiges Gefäß (besonders aus Keramik oder Porzellan) meist ohne Deckel für die Aufnahme von Nahrungsmitteln
    3. Kurzform für: Nachttopf
    4. meist sich nach oben erweiterndes Gefäß mit kreisförmiger Grundfläche (besonders aus Ton) zum Einpflanzen, Halten von Topfpflanzen

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu Topf

Aussprache

Betonung: Tọpf🔉

Herkunft

aus dem Ostmitteldeutschen, mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) topf, Herkunft ungeklärt, vielleicht zu tief und eigentlich = trichterförmige Vertiefung

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Topfdie Töpfe
Genitivdes Topfes, Topfsder Töpfe
Dativdem Topfden Töpfen
Akkusativden Topfdie Töpfe

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Topf
    © MEV Verlag, Augsburg
    aus feuerfestem Material bestehendes, [beidseitig] mit einem Henkel versehenes, zylindrisches Gefäß [mit Deckel], in dem Speisen gekocht werden; Kochtopf

    Beispiele

    • ein gusseiserner Topf
    • ein Topf [mit, voll] Suppe
    • einen Topf Kartoffeln (einen mit Kartoffeln gefüllten Topf) aufsetzen

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • wie Topf und Deckel zusammenpassen (umgangssprachlich: sehr gut zusammenpassen)
    • seine Nase in alle Töpfe stecken (umgangssprachlich abwertend: sehr neugierig sein)
    • jemandem in die Töpfe gucken (umgangssprachlich: sich neugierig um jemandes Angelegenheiten kümmern)
    • alles in einen Topf werfen (umgangssprachlich: alles, alle gleich [schlecht] beurteilen, ohne die bestehenden Unterschiede zu berücksichtigen)
    • jeder Topf findet seinen Deckel (jeder, alles findet das ihm gemäße, zu ihm passende Gegenstück)
    1. offenes [bauchiges] Gefäß mit Henkel und Tülle zur Aufnahme von Flüssigkeiten, besonders von Milch

      Beispiel

      ein Topf [mit, voll] Milch
    2. mehr oder weniger hohes, zylindrisches oder bauchiges Gefäß (besonders aus Keramik oder Porzellan) meist ohne Deckel für die Aufnahme von Nahrungsmitteln

      Beispiele

      • ein Topf aus Steingut
      • ein Topf [mit] Schmalz
      • <in übertragener Bedeutung>: die Einkünfte gingen alle in den gemeinsamen, in den großen Topf (wurden Gemeinschaftseigentum)
    3. Topf
      © MEV Verlag, Augsburg
      Kurzform für: Nachttopf

      Beispiele

      • auf dem Topf sitzen
      • (umgangssprachlich scherzhaft) er muss mal auf den Topf (auf die Toilette gehen)
    4. Topf - Sonnenblume in einem Topf
      Sonnenblume in einem Topf - © Irina Fischer - Fotolia.com
      meist sich nach oben erweiterndes Gefäß mit kreisförmiger Grundfläche (besonders aus Ton) zum Einpflanzen, Halten von Topfpflanzen

      Beispiel

      Geranien in Töpfe pflanzen

Blättern