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De­ckel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: De|ckel

Bedeutungsübersicht

  1. aufklappbarer oder abnehmbarer Verschluss eines Gefäßes, Behälters, einer Kiste, eines Koffers, Möbelstücks u. Ä.
  2. vorderer oder hinterer Teil des steifen Umschlags, in den ein Buch eingebunden ist
  3. (salopp) Kopfbedeckung

Synonyme zu Deckel

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Aussprache

Betonung: Dẹckel 🔉

Herkunft

im 15. Jahrhundert mit dem l-Suffix der Gerätenamen gebildet zu decken

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Deckeldie Deckel
Genitivdes Deckelsder Deckel
Dativdem Deckelden Deckeln
Akkusativden Deckeldie Deckel
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. aufklappbarer oder abnehmbarer Verschluss eines Gefäßes, Behälters, einer Kiste, eines Koffers, Möbelstücks u. Ä.

    Beispiele

    • der Deckel passt nicht, schließt nicht
    • den Deckel öffnen, schließen, ab-, hochheben, zurückklappen
  2. vorderer oder hinterer Teil des steifen Umschlags, in den ein Buch eingebunden ist

    Beispiele

    • ein Deckel aus Leder, Kunststoff
    • der Deckel ist vergilbt
  3. Kopfbedeckung

    Gebrauch

    salopp

    Beispiel

    nimm deinen Deckel ab!

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • jemandem eins/(österreichisch:) eine auf den Deckel geben (umgangssprachlich: jemanden zurechtweisen)
    • eins/(österreichisch:) eine auf den Deckel bekommen/kriegen (umgangssprachlich: 1. gerügt, zurechtgewiesen werden. 2. eine Niederlage erleiden.)

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