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Sieb, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Sieb

Bedeutungsübersicht

  1. Gerät, das im Ganzen oder am Boden aus einem gleichmäßig durchlöcherten Material oder aus einem netz- oder gitterartigen [Draht]geflecht besteht und das dazu dient, Festes aus einer Flüssigkeit auszusondern oder kleinere Bestandteile einer [körnigen] Substanz von den größeren zu trennen
  2. (Druckwesen) aus netzartiger Gaze hergestellte Druckform für den Siebdruck

Synonyme zu Sieb

Durchschlag, Filter; (süddeutsch, mitteldeutsch und österreichisch) Reiter; (bayrisch, österreichisch) Seiherl; (landschaftlich) Seihe, Seiher; (Fachsprache) Nutsche
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Aussprache

Betonung: Sieb
Lautschrift: [ziːp] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch sip, althochdeutsch sib, zu einem Verb mit der Bedeutung „ausgießen, seihen“ und wohl verwandt mit Seife

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Siebdie Siebe
Genitivdes Siebes, Siebsder Siebe
Dativdem Siebden Sieben
Akkusativdas Siebdie Siebe
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Sieb - Salat in einem Sieb
    Salat in einem Sieb - © CORBIS/Royalty-Free
    Gerät, das im Ganzen oder am Boden aus einem gleichmäßig durchlöcherten Material oder aus einem netz- oder gitterartigen [Draht]geflecht besteht und das dazu dient, Festes aus einer Flüssigkeit auszusondern oder kleinere Bestandteile einer [körnigen] Substanz von den größeren zu trennen

    Beispiele

    • ein feines Sieb
    • Tee durch ein Sieb gießen
    • Kartoffeln durch ein Sieb rühren
    • die Arbeiter schippten Sand auf das Sieb
    • <in übertragener Bedeutung>: sein Gedächtnis ist wie ein Sieb (er vergisst alles)
  2. aus netzartiger Gaze hergestellte Druckform für den Siebdruck

    Gebrauch

    Druckwesen

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