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Man­tel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Man|tel

Bedeutungsübersicht

  1. längeres Kleidungsstück mit langen Ärmeln, das [zum Schutz gegen die Witterung] über der sonstigen Kleidung getragen wird
  2. (besonders Fachsprache) äußere Hülle, [zum Schutz] um etwas gelegte Umhüllung
  3. um den Schlauch eines Reifens gelegte feste Umhüllung aus einem Gewebe, auf das eine dicke Gummischicht mit eingeschnittenen Profilen aufgetragen ist
  4. (Pressejargon) allgemeiner, bei den verschiedenen Ausgaben einer Tageszeitung gleichlautender Teil, zu dem der jeweilige Lokalteil hinzukommt
  5. (Wirtschaft) (bei einer Kapitalgesellschaft) Gesamtheit der Rechte und Anteile
  6. (Finanzwesen) (bei Wertpapieren o. Ä.) Urkunde, die den entsprechenden Anteil am Besitz garantiert und der die Coupons für die jeweiligen Gewinne beigefügt sind
  7. (Geometrie) [gekrümmte] Oberfläche eines Körpers mit Ausnahme der Grundfläche[n]
  8. (Jägersprache) (beim Federwild) Rückengefieder
  9. (Forstwirtschaft) . Kurzform für: Waldmantel

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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Synonyme zu Mantel

Schutz, Überzieher, Urkunde

Aussprache

Betonung: Mạntel 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch mantel, althochdeutsch mantal < lateinisch mantellum = Hülle, Decke
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Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Manteldie Mäntel
Genitivdes Mantelsder Mäntel
Dativdem Mantelden Mänteln
Akkusativden Manteldie Mäntel

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Mantel - Frau mit schwarzem Mantel, Mütze und Tasche
    Frau mit schwarzem Mantel, Mütze und Tasche - © Peter Atkins - Fotolia.com
    längeres Kleidungsstück mit langen Ärmeln, das [zum Schutz gegen die Witterung] über der sonstigen Kleidung getragen wird

    Beispiele

    • ein gefütterter Mantel
    • den Mantel ablegen
    • jemandem in den Mantel helfen
    • in Hut und Mantel
    • <in übertragener Bedeutung>: den Mantel des Schweigens über etwas breiten

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • den Mantel nach dem Wind[e] hängen/kehren/drehen (abwertend: sich immer zum eigenen Vorteil der herrschenden Meinung, den herrschenden [Macht]verhältnissen anpassen; den Mantel, der früher die Form eines weiten, ärmellosen Umhangs hatte, drehte man zu der Seite hin, aus der Wind und Regen kamen)
    • etwas mit dem Mantel der [christlichen Nächsten]liebe bedecken/zudecken (über eine Verfehlung o. Ä. großzügig hinwegsehen)
  2. Mantel - Kabel mit rotem Mantel
    Kabel mit rotem Mantel - © MEV Verlag, Augsburg
    äußere Hülle, [zum Schutz] um etwas gelegte Umhüllung

    Gebrauch

    besonders Fachsprache

    Beispiel

    der Mantel eines Kabels
  3. Mantel - Neuer Mantel
    Neuer Mantel - © Stefan Redel - Fotolia.com
    um den Schlauch eines Reifens gelegte feste Umhüllung aus einem Gewebe, auf das eine dicke Gummischicht mit eingeschnittenen Profilen aufgetragen ist
  4. allgemeiner, bei den verschiedenen Ausgaben einer Tageszeitung gleichlautender Teil, zu dem der jeweilige Lokalteil hinzukommt

    Gebrauch

    Pressejargon
  5. (bei einer Kapitalgesellschaft) Gesamtheit der Rechte und Anteile

    Gebrauch

    Wirtschaft
  6. (bei Wertpapieren o. Ä.) Urkunde, die den entsprechenden Anteil am Besitz garantiert und der die Coupons für die jeweiligen Gewinne beigefügt sind

    Gebrauch

    Finanzwesen
  7. [gekrümmte] Oberfläche eines Körpers mit Ausnahme der Grundfläche[n]

    Gebrauch

    Geometrie

    Beispiel

    der Mantel eines Zylinders
  8. (beim Federwild) Rückengefieder

    Gebrauch

    Jägersprache
  9. Gebrauch

    Forstwirtschaft

    Kurzform für:

    Waldmantel

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