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hül­len

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: gehoben
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: hül|len
Beispiel: sich in etwas hüllen

Bedeutungsübersicht

  1. jemanden, sich, etwas zum Schutz gegen äußere Einflüsse, gegen Kälte o. Ä. in etwas [ein]wickeln, mit einer Umhüllung versehen, mit etwas ganz bedecken
  2. schützend, wärmend o. ä. um jemanden, sich, etwas herumlegen

Synonyme zu hüllen

Aussprache

Betonung: hụ̈llen 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch hüllen, althochdeutsch hullan, verwandt mit hehlen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich hülleich hülle 
 du hüllstdu hüllest hüll, hülle!
 er/sie/es hüllter/sie/es hülle 
Pluralwir hüllenwir hüllen 
 ihr hülltihr hüllet
 sie hüllensie hüllen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich hüllteich hüllte
 du hülltestdu hülltest
 er/sie/es hüllteer/sie/es hüllte
Pluralwir hülltenwir hüllten
 ihr hülltetihr hülltet
 sie hülltensie hüllten
Partizip I hüllend
Partizip II gehüllt
Infinitiv mit zu zu hüllen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. jemanden, sich, etwas zum Schutz gegen äußere Einflüsse, gegen Kälte o. Ä. in etwas [ein]wickeln, mit einer Umhüllung versehen, mit etwas ganz bedecken

    Beispiele

    • sich in eine Decke hüllen
    • Blumen in Zellophan hüllen
    • <in übertragener Bedeutung>: der Hergang des Unglücks blieb für alle Zeit in Dunkel gehüllt (blieb verborgen, klärte sich nicht auf)
  2. schützend, wärmend o. ä. um jemanden, sich, etwas herumlegen

    Beispiel

    eine Zeltplane war um das Denkmal gehüllt

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