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Atem, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Atem
Beispiele: Atem holen; außer Atem sein

Bedeutungsübersicht

  1. das Atmen; Atmung
  2. ein- und ausgeatmete Luft

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu Atem

Aussprache

Betonung: Atem 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch ātem, althochdeutsch ātum, Herkunft ungeklärt

Grammatik

 Singular
Nominativder Atem
Genitivdes Atems
Dativdem Atem
Akkusativden Atem

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. das Atmen; Atmung

    Beispiele

    • kurzer, schneller, gleichmäßiger Atem
    • ihm stockt der Atem
    • ihr Atem pfeift, fliegt, geht stoßweise, geht ruhig

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • einen langen, den längeren Atem haben (es bei einer Auseinandersetzung o. Ä. lange, länger als der Gegner aushalten)
    • einen kurzen Atem haben (gehoben: asthmatisch sein)
    • jemanden, etwas in Atem halten (jemanden, etwas in Spannung halten, nicht zur Ruhe kommen lassen, pausenlos beschäftigen)
    • in einem/im selben/im gleichen Atem ([fast] gleichzeitig)
  2. ein- und ausgeatmete Luft

    Beispiele

    • warmer, dampfender Atem
    • [tief] Atem holen, schöpfen
    • [vor Schreck, Spannung] den Atem anhalten
    • das Tempo verschlägt, raubt ihr den Atem
    • außer Atem sein, kommen (atemlos sein, werden)
    • nach Atem, Luft ringen
    • wieder zu Atem kommen

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • Atem holen/(gehoben:) schöpfen (eine Pause machen und sich zu weiterem Tun rüsten)
    • jemandem den Atem verschlagen (jemanden sprachlos machen)
    • jemandem geht der Atem aus (jemand ist mit seiner Kraft, mit seinen Mitteln, wirtschaftlich am Ende)

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