schme­cken

Wortart INFO
schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
schme|cken

Bedeutungen (2)

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    1. mit der Zunge, dem Gaumen den Geschmack von etwas feststellen, erkennen
      Beispiele
      • wenn man Schnupfen hat, kann man nichts schmecken
      • 〈auch ohne Akkusativ-Objekt:〉 er schmeckte mit der Zunge
    2. Gebrauch
      süddeutsch, österreichisch, schweizerisch
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • jemanden nicht schmecken können (salopp emotional: riechen 1a)
    1. eine bestimmte Empfindung im Mund hervorrufen, einen bestimmten Geschmack haben
      Beispiele
      • das Essen schmeckt gut, würzig, angebrannt
      • die Suppe schmeckt heute nach gar nichts (ist zu wenig gewürzt)
      • der Wein schmeckt nach [dem] Korken
      • 〈unpersönlich:〉 es hat [mir] sehr gut geschmeckt
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • das schmeckt nach mehr (umgangssprachlich: schmeckt so gut, dass man mehr davon essen möchte)
    2. [bei jemandem] eine angenehme Empfindung im Mund hervorrufen; für jemanden einen guten Geschmack haben; jemandem munden
      Beispiele
      • das Essen hat [mir] geschmeckt
      • 〈meist unpersönlich:〉 schmeckt es?
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 (umgangssprachlich) diese Kritik schmeckte ihm gar nicht (missfiel ihm sehr)

Synonyme zu schmecken

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  • kosten, probieren, prüfen, versuchen; (besonders schweizerisch) degustieren; (österreichisch umgangssprachlich) gustieren; (Fachsprache) verkosten
  • nach jemandes Geschmack sein, zusagen; (gehoben) eine Gaumenfreude sein, munden; (meist gehoben) dem Gaumen schmeicheln, den Gaumen kitzeln, etwas für den verwöhnten Gaumen sein
  • angenehm sein, Anklang/Beifall finden, ansprechen, behagen, Behagen bereiten, den Geschmack treffen, entzücken, es angetan haben, gefallen, Gefallen finden, Geschmack abgewinnen, liegen, mögen, passen, recht sein, schön finden, sympathisch sein, zusagen; (gehoben) genehm sein, Zuspruch finden; (umgangssprachlich) ankommen, jemandes Fall sein, nach jemandes Nase sein; (österreichisch, sonst bildungssprachlich veraltend) konvenieren

Herkunft

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mittelhochdeutsch smecken (Nebenform smacken) = kosten, wahrnehmen; riechen, duften, althochdeutsch smecken = Geschmack empfinden

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schmeckeich schmecke
du schmeckstdu schmeckest schmeck, schmecke!
er/sie/es schmeckter/sie/es schmecke
Pluralwir schmeckenwir schmecken
ihr schmecktihr schmecket schmeckt!
sie schmeckensie schmecken

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich schmeckteich schmeckte
du schmecktestdu schmecktest
er/sie/es schmeckteer/sie/es schmeckte
Pluralwir schmecktenwir schmeckten
ihr schmecktetihr schmecktet
sie schmecktensie schmeckten
Partizip I schmeckend
Partizip II geschmeckt
Infinitiv mit zu zu schmecken

Wussten Sie schon?

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  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Aussprache

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Betonung
🔉schmecken

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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