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er­lau­ben

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: er|lau|ben
Beispiele: sich erlauben; ich erlaube mir[,] zu fragen

Bedeutungsübersicht

  1. die Zustimmung zu etwas geben; gestatten; jemandem die Möglichkeit, die Freiheit, das Recht geben, etwas, was er gern tun möchte, zu tun
  2. bei jemandem die Voraussetzung für etwas bieten; jemanden in eine bestimmte Lage versetzen; ermöglichen, zulassen
    1. sich die Freiheit zu etwas nehmen
    2. sich etwas leisten

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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Synonyme zu erlauben

Aussprache

Betonung: erlauben
Lautschrift: [ɛɐ̯ˈlaʊ̯bn̩] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch erlouben, erlöuben, althochdeutsch irlouben, verwandt mit lieb; vgl. Urlaub
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Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich erlaubeich erlaube 
 du erlaubstdu erlaubest erlaub, erlaube!
 er/sie/es erlaubter/sie/es erlaube 
Pluralwir erlaubenwir erlauben 
 ihr erlaubtihr erlaubet
 sie erlaubensie erlauben 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich erlaubteich erlaubte
 du erlaubtestdu erlaubtest
 er/sie/es erlaubteer/sie/es erlaubte
Pluralwir erlaubtenwir erlaubten
 ihr erlaubtetihr erlaubtet
 sie erlaubtensie erlaubten
Partizip I erlaubend
Partizip II erlaubt
Infinitiv mit zu zu erlauben

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. die Zustimmung zu etwas geben; gestatten; jemandem die Möglichkeit, die Freiheit, das Recht geben, etwas, was er gern tun möchte, zu tun

    Beispiele

    • ich erlaubte ihr zu gehen
    • meine Eltern erlauben [mir] das nicht
    • dem Kranken das Aufstehen erlauben
    • Fotografieren ist hier nicht erlaubt
    • erlauben Sie, dass ich rauche?
    • (umgangssprachlich) [na] erlauben Sie mal! (wie kommen Sie dazu, so etwas zu sagen, sich so zu benehmen?)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    erlaubt ist, was gefällt
  2. bei jemandem die Voraussetzung für etwas bieten; jemanden in eine bestimmte Lage versetzen; ermöglichen, zulassen

    Beispiele

    • meine Zeit erlaubt mir nicht, euch zu besuchen
    • ihre Mittel erlauben ihr kein eigenes Auto
    • seine Gesundheit erlaubt diese Anstrengung nicht
    • wenn es das Wetter erlaubt
    1. sich die Freiheit zu etwas nehmen

      Grammatik

      sich erlauben

      Beispiele

      • sich einen Scherz [mit jemandem] erlauben
      • Sie meinen wohl, Sie können sich alles erlauben
      • ich erlaube mir, Sie morgen aufzusuchen
      • ich kann mir hierüber kein Urteil erlauben
      • was erlaubst du dir denn! (empört-ärgerlicher Ausruf der Ablehnung)
      • die Abwehr erlaubte sich reihenweise Fehlpässe (ihr unterliefen zahlreiche Fehlpässe)
    2. sich etwas leisten

      Grammatik

      sich erlauben

      Beispiel

      endlich kann ich mir eine größere Wohnung erlauben

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