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Aus­bruch, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Aus|bruch

Bedeutungsübersicht

    1. das gewaltsame Ausbrechen aus einem Gewahrsam; Flucht
    2. (Militär) das Durchbrechen der feindlichen Linie bei dem Bemühen, aus einer Einkesselung durch feindliche Truppen herauszukommen
    3. das Sichlösen aus einer Bindung, das Verlassen einer Gemeinschaft
    1. plötzlicher Beginn
    2. plötzliches, heftiges Einsetzen von etwas
  1. plötzliche Affektentladung; sich mit Heftigkeit äußernde Gemütsbewegung, Gefühlsentladung

Synonyme zu Ausbruch

Aussprache

Betonung: Ausbruch🔉

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Ausbruchdie Ausbrüche
Genitivdes Ausbruches, Ausbruchsder Ausbrüche
Dativdem Ausbruchden Ausbrüchen
Akkusativden Ausbruchdie Ausbrüche

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. das gewaltsame Ausbrechen aus einem Gewahrsam; Flucht

      Beispiel

      der Ausbruch der Gefangenen
    2. das Durchbrechen der feindlichen Linie bei dem Bemühen, aus einer Einkesselung durch feindliche Truppen herauszukommen

      Gebrauch

      Militär

      Beispiel

      einen Ausbruch wagen
    3. das Sichlösen aus einer Bindung, das Verlassen einer Gemeinschaft

      Beispiel

      der Ausbruch aus der bürgerlichen Gesellschaft
    1. plötzlicher Beginn

      Beispiel

      der Ausbruch des Krieges, der Meuterei, des Streites
    2. plötzliches, heftiges Einsetzen von etwas

      Beispiele

      • der Ausbruch einer Krankheit, Krise
      • ein Ausbruch von Heiterkeit
      • der Ausbruch (die Eruption, die mit Heftigkeit einsetzende Tätigkeit) des Vulkans
      • der Konflikt kam ganz plötzlich zum Ausbruch
  1. plötzliche Affektentladung; sich mit Heftigkeit äußernde Gemütsbewegung, Gefühlsentladung

    Beispiel

    sich vor jemandes unbeherrschten Ausbrüchen fürchten

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