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ver­brau­chen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|brau|chen

Bedeutungsübersicht

    1. regelmäßig (eine gewisse Menge von etwas) nehmen und für einen bestimmten Zweck verwenden [bis nichts mehr davon vorhanden ist]
    2. einen bestimmten Energiebedarf haben
  1. seine Kräfte erschöpfen; sich völlig abarbeiten und nicht mehr leistungsfähig sein
  2. [bis zur Unbrauchbarkeit] abnützen, verschleißen

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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Synonyme zu verbrauchen

Aussprache

Betonung: verbrauchen 🔉

Herkunft

frühmittelhochdeutsch verbrūchen, dann erst seit dem 15. Jahrhundert wieder bezeugt
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Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich verbraucheich verbrauche 
 du verbrauchstdu verbrauchest verbrauch, verbrauche!
 er/sie/es verbrauchter/sie/es verbrauche 
Pluralwir verbrauchenwir verbrauchen 
 ihr verbrauchtihr verbrauchet
 sie verbrauchensie verbrauchen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich verbrauchteich verbrauchte
 du verbrauchtestdu verbrauchtest
 er/sie/es verbrauchteer/sie/es verbrauchte
Pluralwir verbrauchtenwir verbrauchten
 ihr verbrauchtetihr verbrauchtet
 sie verbrauchtensie verbrauchten
Partizip I verbrauchend
Partizip II verbraucht
Infinitiv mit zu zu verbrauchen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. regelmäßig (eine gewisse Menge von etwas) nehmen und für einen bestimmten Zweck verwenden [bis nichts mehr davon vorhanden ist]

      Beispiele

      • ich kaufe erst wieder ein, wenn die Vorräte verbraucht sind
      • wir verbrauchen mehr Kaffee als Tee
      • wir haben zu viel Strom, Gas verbraucht
      • sie hat im Urlaub eine Menge Geld verbraucht (ausgegeben)
      • <in übertragener Bedeutung>: alle seine Kräfte, Energien verbrauchen
      • <in übertragener Bedeutung>: der Kanzler hat in vier Jahren drei Umweltminister verbraucht
    2. einen bestimmten Energiebedarf haben

      Beispiel

      der Motor, Wagen verbraucht zu viel [Benzin]
  1. seine Kräfte erschöpfen; sich völlig abarbeiten und nicht mehr leistungsfähig sein

    Grammatik

    sich verbrauchen

    Beispiel

    <häufig im 2. Partizip>: verbrauchte Fabrikarbeiterinnen
  2. [bis zur Unbrauchbarkeit] abnützen, verschleißen

    Beispiele

    • <meist im 2. Partizip>: er trug einen völlig verbrauchten Mantel
    • die Luft in den Räumen ist verbraucht (enthält fast keinen Sauerstoff mehr)

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