stei­gen

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒▒▒
Aussprache:
Betonung
🔉steigen

Rechtschreibung

Worttrennung
stei|gen
Beispiele
du stiegst; du stiegest; gestiegen; steig[e]!; D 82: das Steigen der Kurse; einen Drachen steigen lassen; eine Party steigen lassen oder steigenlassen (umgangssprachlich)

Bedeutungen (5)

  1. sich aufwärts-, in die Höhe bewegen; hochsteigen (2)
    Beispiel
    • der Nebel steigt
    1. sich gehend an einen höher oder tiefer liegenden Ort, eine höher oder tiefer liegende Stelle begeben
      Beispiel
      • auf einen Turm, ins Tal steigen
    2. sich mit einem Schritt, einem Satz [schwungvoll] an einen höher oder tiefer liegenden Platz bewegen
      Beispiele
      • auf einen Stuhl, aufs Fahrrad steigen
      • aus dem Auto steigen
      • in den Bus, über die Mauer steigen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 (umgangssprachlich) in die Kleider steigen (sich anziehen)
    1. im Niveau höher werden, ansteigen (2a)
      Beispiele
      • das Fieber ist auf 40° gestiegen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 Unruhe und Spannung waren gestiegen
    2. sich erhöhen, größer werden, zunehmen (an Umfang, Wert o. Ä.)
      Beispiele
      • der Preis ist gestiegen
      • etwas steigt im Preis, im Wert
    3. zunehmen (an Bedeutung, Wichtigkeit), sich mehren
      Beispiel
      • die Ansprüche steigen
  2. Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiel
    • eine Party, ein Coup steigt
  3. (von Pferden) sich auf der Hinterhand aufbäumen

Herkunft

mittelhochdeutsch stīgen, althochdeutsch stīgan, eigentlich = (hinauf)schreiten

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „ist“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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