be­schei­den

Wortart:
Adjektiv
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
bescheiden
Lautschrift
🔉[bəˈʃaɪ̯dn̩]
Wort mit gleicher Schreibung
bescheiden (starkes Verb)

Rechtschreibung

Worttrennung
be|schei|den
Beispiel
eine bescheidene Frau

Bedeutungen (3)

  1. sich nicht in den Vordergrund stellend, in seinen Ansprüchen maßvoll, genügsam oder davon zeugend
    Beispiele
    • ein bescheidenes Benehmen
    • bescheiden sein
    • bescheiden anfragen
    • (Skepsis oder Kritik ausdrückende Floskel) eine bescheidene Frage: Wie lange wollen wir hier noch sitzen?
    1. einfach, schlicht, gehobenen Ansprüchen nicht genügend
      Beispiele
      • ein bescheidenes Zimmer
      • bescheidene Verhältnisse
      • er lebt sehr bescheiden
    2. nicht genügend; gering
      Beispiele
      • dieser Lohn ist allzu bescheiden
      • seine Leistungen waren sehr bescheiden
  2. sehr schlecht, unerfreulich
    Gebrauch
    umgangssprachlich verhüllend
    Beispiel
    • Mensch, ist das ein bescheidenes Wetter!

Herkunft

älter = einsichtsvoll; klug, erfahren, eigentlich = 2. Partizip von bescheiden, ursprünglich = (vom Richter) bestimmt, zugeteilt, dann: sich einsichtig bescheiden lassend

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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bescheiden
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