Schreck, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Schreck

Rechtschreibung

Worttrennung
Schreck

Bedeutung

heftige Gemütserschütterung, die meist durch das plötzliche Erkennen einer [vermeintlichen] Gefahr, Bedrohung ausgelöst wird

Beispiele
  • ein großer, freudiger, jäher, tödlicher Schreck
  • der Schreck fuhr ihm in die Knochen
  • der Schreck saß ihr noch in den Gliedern
  • ein heftiger Schreck ergreift, lähmt jemanden
  • krieg [bloß, ja] keinen Schreck (umgangssprachlich; als Ausdruck der Vorwarnung, der Entschuldigung; ich hoffe, es stört dich nicht), bei mir siehts ganz wüst aus
  • jemandem einen Schreck einjagen
  • auf den Schreck [hin] (umgangssprachlich; um uns von dem Schreck zu erholen) sollten wir erst mal einen Kognak trinken
  • nachdem sie sich von ihrem [ersten] Schreck erholt hatte
  • vor Schreck zittern, wie gelähmt sein
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
  • ach du [lieber] Schreck!, [ach] du mein Schreck!, [ach du] heiliger Schreck! (umgangssprachlich: Ausrufe unangenehmen Überraschtseins: ach du lieber Schreck, das habe ich ganz vergessen!)
  • [das war] ein Schreck in der Morgenstunde (ein wegen der frühen Stunde besonders unangenehmer Schreck)
  • Schreck, lass nach! (umgangssprachlich scherzhaft: auch das noch!)

Herkunft

frühneuhochdeutsch schreck(en), mittelhochdeutsch schrecke, zu schrecken

Grammatik

der Schreck; Genitiv: des Schreck[e]s, Plural: die Schrecke

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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