Dudenverlag Duden Located at Mecklenburgische Str. 53, Berlin, 14171, Berlin , . Phone: +49 30 897 85 82-81. .

Na­me, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▮
Weitere Informationen zum korrekten Zitieren aus Duden online

Rechtschreibung

Worttrennung: Na|me
Verwandte Form: Namen
Beispiele: im Namen; mit Namen

Bedeutungsübersicht

  1. Bezeichnung, Wort, mit dem etwas als [Vertreter einer] Art, Gattung von gleichartigen Gegenständen, Lebewesen o. Ä. benannt wird; Gattungsname, Appellativ
    1. kennzeichnende Benennung eines Einzelwesens, Ortes oder Dinges, durch die es von anderen seiner Art unterschieden wird; Eigenname
    2. Ruf, Renommee

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu Name

Aussprache

Betonung: Name🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch name, althochdeutsch namo, altes indogermanisches Wort

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Namedie Namen
Genitivdes Namensder Namen
Dativdem Namenden Namen
Akkusativden Namendie Namen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Bezeichnung, Wort, mit dem etwas als [Vertreter einer] Art, Gattung von gleichartigen Gegenständen, Lebewesen o. Ä. benannt wird; Gattungsname, Appellativ

    Beispiel

    Buschwindröschen ist ein anderer Name für Anemone

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    etwas beim Namen nennen (etwas ohne Beschönigung aussprechen; etwas [Negatives] ganz klar als das bezeichnen, was es ist: das Unrecht beim Namen nennen)
    1. kennzeichnende Benennung eines Einzelwesens, Ortes oder Dinges, durch die es von anderen seiner Art unterschieden wird; Eigenname

      Beispiele

      • ein häufiger Name
      • mein Name ist (ich heiße) Maier
      • einen passenden Namen [für etwas] finden
      • sich einen anderen Namen zulegen
      • den Namen Gottes anrufen (Gott anrufen)
      • in dem Gespräch fiel auch dein Name (wurdest auch du genannt)
      • der Ort hat oft seinen Namen gewechselt (wurde mehrfach umbenannt)
      • sein Name hat in Fachkreisen einen guten Klang (er ist bekannt, wird geschätzt)
      • jemanden nur dem Namen nach (nicht persönlich) kennen
      • dieser Name bürgt für Qualität
      • der Hund hört auf den Namen (hat den Namen) Rex
      • er wohnt hier unter falschem Namen
      • das Auto ist auf den Namen, unter dem Namen seiner Frau gemeldet

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      • in jemandes, einer Sache Namen, im Namen [von] (im Auftrag, stellvertretend für: viele Grüße, auch im Namen meiner Eltern; [Formel bei der Urteilsverkündung] im Namen des Volkes)
      • Name ist Schall und Rauch (Goethe, Faust I)
      • mein Name ist Hase [ich weiß von nichts] (umgangssprachlich scherzhaft: ich weiß nichts von der Sache, will nichts damit zu tun haben; nach der angeblichen Aussage eines Studenten namens Victor v. Hase vor Gericht)
    2. Ruf, Renommee

      Beispiel

      einen guten Namen zu verlieren haben

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      sich <Dativ> einen Namen machen (bekannt, berühmt werden)

Blättern