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Maus, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Maus

Bedeutungsübersicht

  1. (umgangssprachlich) kleines [graues] Nagetier mit spitzer Schnauze, das [als Schädling] in menschlichen Behausungen, auf Feldern und in Wäldern lebt
  2. (familiär) Kosewort
  3. (umgangssprachlich) Handballen unterhalb des Daumens
    1. (salopp) Geld
    2. (salopp) Euro, Mark o. Ä.
  4. (EDV) über ein Kabel oder per Funk mit einem PC verbundenes Gerät, das auf dem Tisch hin und her bewegt wird, um den Cursor oder ein anderes Markierungssymbol auf dem Monitor des Computers zu steuern [und durch Drücken einer Taste ein Programm zu starten]
  5. (salopp) weibliche Scham; Vulva

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu Maus

Baby, Vulva

Aussprache

Betonung: Maus🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch mūs, vielleicht ursprünglich = die Stehlende

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Mausdie Mäuse
Genitivder Mausder Mäuse
Dativder Mausden Mäusen
Akkusativdie Mausdie Mäuse

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Maus
    © Marion Wear - Fotolia.com
    kleines [graues] Nagetier mit spitzer Schnauze, das [als Schädling] in menschlichen Behausungen, auf Feldern und in Wäldern lebt

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiele

    • die Mäuse rascheln
    • Mäuse fangen

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • weiße Mäuse (umgangssprachlich scherzhaft veraltend: [motorisierte] Verkehrspolizisten in teilweise weißer Uniform)
    • graue Maus (umgangssprachlich abwertend: unscheinbare Person, die wenig aus sich zu machen versteht, der wenig Beachtung geschenkt wird, die man für farblos hält)
    • weiße Mäuse sehen (umgangssprachlich: [im Delirium] Wahnvorstellungen haben)
    • da beißt die Maus keinen/(seltener:) keine Maus einen Faden ab (umgangssprachlich: daran ist nicht zu rütteln; Herkunft ungeklärt, vielleicht ursprünglich Versicherung des Schneiders gegenüber dem Kunden, dass dessen Stoff bei ihm gut aufgehoben sei)
  2. Kosewort

    Gebrauch

    familiär

    Beispiel

    du süße Maus!
  3. Handballen unterhalb des Daumens

    Herkunft

    schon mittelhochdeutsch, althochdeutsch, nach lateinisch musculus, Verkleinerungsform von: mus, Muskel

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    1. Geld

      Grammatik

      Pluraletantum

      Herkunft

      vielleicht entstellt aus Moos (3) oder nach dem Vergleich der (silber)grauen Farbe der Mäuse mit der der Silbermünzen

      Gebrauch

      salopp

      Beispiel

      keine Mäuse mehr haben
    2. Euro, Mark o. Ä.

      Grammatik

      Pluraletantum

      Herkunft

      vielleicht entstellt aus Moos (3) oder nach dem Vergleich der (silber)grauen Farbe der Mäuse mit der der Silbermünzen

      Gebrauch

      salopp

      Beispiel

      leih mir mal hundert Mäuse!
  4. Maus
    © MEV Verlag, Augsburg
    über ein Kabel oder per Funk mit einem PC verbundenes Gerät, das auf dem Tisch hin und her bewegt wird, um den Cursor oder ein anderes Markierungssymbol auf dem Monitor des Computers zu steuern [und durch Drücken einer Taste ein Programm zu starten]

    Herkunft

    Lehnübersetzung von englisch mouse, nach der Form

    Gebrauch

    EDV

  5. weibliche Scham; Vulva

    Gebrauch

    salopp

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