ver­schla­fen

Wortart INFO
starkes Verb
Häufigkeit INFO
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Wort mit gleicher Schreibung
verschlafen (Adjektiv)

Rechtschreibung

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Worttrennung
ver|schla|fen
Beispiel
ich habe [mich] verschlafen

Bedeutungen (3)

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  1. nicht pünktlich aufwachen und so den zum Aufstehen festgesetzten Zeitpunkt versäumen
    Beispiele
    • ich bin zu spät gekommen, weil ich verschlafen habe
    • 〈landschaftlich auch verschlafen + sich:〉 ich habe mich gestern verschlafen
    1. schlafend verbringen
      Beispiele
      • den ganzen Vormittag, sein halbes Leben verschlafen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 nach der verschlafenen ersten Halbzeit
    2. an etwas, was zeitlich festgelegt ist, nicht denken, es vergessen
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Beispiele
      • einen Termin, eine Verabredung verschlafen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 die Revolution, eine neue Technologie verschlafen (nicht bemerken)
  2. durch Schlaf überwinden; so lange schlafen, bis etwas (besonders etwas Unangenehmes) vorbei ist
    Beispiel
    • seinen Groll verschlafen

Synonyme zu verschlafen

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Herkunft

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mittelhochdeutsch verslāfen, althochdeutsch farslāfan

Grammatik

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starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich verschlafeich verschlafe
du verschläfstdu verschlafest verschlaf, verschlafe!
er/sie/es verschläfter/sie/es verschlafe
Pluralwir verschlafenwir verschlafen
ihr verschlaftihr verschlafet verschlaft!
sie verschlafensie verschlafen

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich verschliefich verschliefe
du verschliefstdu verschliefest
er/sie/es verschliefer/sie/es verschliefe
Pluralwir verschliefenwir verschliefen
ihr verschlieftihr verschliefet
sie verschliefensie verschliefen
Partizip I verschlafend
Partizip II verschlafen
Infinitiv mit zu zu verschlafen

Aussprache

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Betonung
🔉verschlafen

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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