ver­säu­men

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉versäumen

Rechtschreibung

Worttrennung
ver|säu|men

Bedeutungen (2)

    1. Beispiele
      • den Zug, die Bahn versäumen
      • sie hat den richtigen Zeitpunkt versäumt
    2. nicht wahrnehmen, nicht besuchen, nicht dabei sein
      Beispiele
      • einen wichtigen Termin, eine Verabredung versäumen
      • er hat ziemlich lange den Unterricht versäumt
    3. unterlassen; nicht erfüllen, nicht tun
      Beispiele
      • seine Pflicht, seine Aufgaben versäumen
      • sie versäumte nicht, die Verdienste ihres Vorgängers zu würdigen
      • 〈substantiviertes 2. Partizip:〉 Versäumtes nachholen
    4. ungenutzt vorübergehen lassen; verpassen (1b)
      Beispiele
      • eine gute Gelegenheit, sein Glück versäumen
      • wir haben viel Zeit versäumt
      • er will nichts versäumen
      • du hast nichts versäumt (nichts Wichtiges ist geschehen)
      • sie hat Angst, etwas zu versäumen
      • die schönsten Jahre seines Lebens versäumen
      • gestern hast du was versäumt (hast du dir etwas Wichtiges entgehen lassen)
      • nach dem 1 ː 0 versäumte es die Mannschaft, ihren Vorsprung auszubauen
  1. sich zu lange mit etwas aufhalten, bei etwas verweilen
    Gebrauch
    landschaftlich
    Grammatik
    sich versäumen
    Beispiel
    • sie hat sich bei der Arbeit versäumt

Synonyme zu versäumen

Herkunft

mittelhochdeutsch versūmen, althochdeutsch firsūmen, zu säumen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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versäumen
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