ver­feh­len

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉verfehlen

Rechtschreibung

Worttrennung
ver|feh|len
Beispiel
sich verfehlen (veraltend für eine Verfehlung begehen)

Bedeutungen (3)

    1. nicht erreichen (weil jemand zu spät gekommen ist)
      Beispiele
      • den Zug verfehlen
      • ich wollte sie abholen, aber ich habe sie verfehlt
    2. (das angestrebte Ziel) nicht erreichen
      Beispiele
      • die richtige Tür, den Weg verfehlen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 der Schüler hat das Thema verfehlt (es nicht richtig erfasst und behandelt)
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 du hast deinen Beruf verfehlt (auch scherzhaft: du hast besondere Fähigkeiten auf einem Gebiet, das außerhalb deines Berufes liegt)
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 seine Äußerung hatte ihre Wirkung [nicht] verfehlt
      • 〈in übertragener Bedeutung; häufig im 2. Partizip:〉eine verfehlte Politik
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 es wäre völlig verfehlt (falsch), ihn zu bestrafen
  1. Gebrauch
    gehoben
    Beispiel
    • ich möchte [es] nicht verfehlen, Ihnen zu danken
  2. eine Verfehlung begehen
    Gebrauch
    veraltend
    Grammatik
    sich verfehlen

Synonyme zu verfehlen

Herkunft

mittelhochdeutsch vervælen = fehlen (3); sich irren

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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verfehlen
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