Ge­gend, die

Wortart:
Substantiv, feminin
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Gegend

Rechtschreibung

Worttrennung
Ge|gend

Bedeutungen (2)

  1. im Hinblick auf seine Beschaffenheit oder seinen Bezugspunkt bestimmtes, aber nicht näher abgegrenztes Gebiet
    Gegend - Ländliche Gegend
    Ländliche Gegend - © MEV Verlag, Augsburg
    Beispiele
    • eine einsame, gebirgige, vertraute Gegend
    • eine rein katholische Gegend
    • die schönste Gegend Österreichs
    • in der Gegend von Berlin
    • in einer vornehmen Gegend (einem vornehmen Stadtviertel) wohnen
    • Einbrecher machen neuerdings die Gegend hier unsicher
    • wir wollen nur etwas durch die Gegend fahren (ohne Ziel eine kleine Fahrt machen)
    • Schmerzen in der Gegend des Magens (ungefähr dort, wo der Magen liegt) haben
    • er zeigte in die Gegend (Richtung), aus der das Geräusch gekommen war
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • in der Gegend [um] (salopp: ungefähr; etwa [bei]: es wird in der Gegend um Ostern gewesen sein, als wir den Unfall hatten)
  2. Gesamtheit der Einwohnerinnen und Einwohner der Umgebung, eines Stadtviertels o. Ä.
    Beispiel
    • die ganze Gegend spricht davon

Herkunft

mittelhochdeutsch gegent, gegende, althochdeutsch geginōti, eigentlich = gegenüberliegendes Gebiet, zu gegen, wohl Lehnübersetzung von mittellateinisch contrata (regio, terra), zu lateinisch contra = gegen(über)

Grammatik

die Gegend; Genitiv: der Gegend, Plural: die Gegenden

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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Gegend
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