stam­men

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒▒
Aussprache:
Betonung
🔉stammen

Rechtschreibung

Worttrennung
stam|men

Bedeutungen (5)

  1. seinen Ursprung in einem bestimmten räumlichen Bereich haben
    Beispiele
    • die Tomaten stammen aus Italien
    • die Kiwi stammt ursprünglich aus China
    • woher stammt seine Familie?
    • er war lange in Berlin, stammt aber eigentlich, ursprünglich aus Dresden (ist in Dresden geboren)
  2. seine Herkunft, seinen Ursprung in einem bestimmten zeitlichen Bereich haben; aus einer bestimmten Zeit überliefert sein, kommen
    Beispiele
    • diese Münze stammt aus dem 9. Jahrhundert
    • von wann, aus welcher Zeit stammt das Fossil?
    • die Brötchen scheinen von gestern, von vor drei Tagen zu stammen
  3. seine Herkunft, seinen Ursprung in einem bestimmten Bereich, in einer bestimmten Gegebenheit, einem bestimmten Umstand haben
    Beispiele
    • aus einer Handwerkerfamilie, aus einfachen Verhältnissen stammen
    • das Wort stammt aus dem Lateinischen
  4. auf jemanden, etwas, auf jemandes Arbeit, Tätigkeit, Betätigung zurückgehen; von jemandem gesagt, gemacht, erarbeitet worden sein
    Beispiele
    • der Satz stammt aus seiner Feder, von Sokrates
    • die Flecken auf dem Tischtuch stammen nicht von mir
    • von wem stammt denn diese Idee?
    • das Kind stammt nicht von ihm (er ist nicht der Vater)
  5. von irgendwoher genommen, aus etwas Bestimmtem gewonnen worden sein
    Beispiele
    • die Milch stammt von einer Ziege
    • das Zitat stammt aus der Bibel
    • das Holz stammt von skandinavischen Kiefern
    • der Schmuck stammt von ihrer Mutter (wurde ihr von ihrer Mutter geschenkt oder vererbt)

Herkunft

mittelhochdeutsch stammen, zu Stamm

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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stammen
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