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Baum, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Baum

Bedeutungsübersicht

  1. Holzgewächs mit festem Stamm, aus dem Äste wachsen, die sich in Laub oder Nadeln tragende Zweige teilen
  2. (umgangssprachlich) Kurzform für: Weihnachtsbaum
  3. (Mathematik, Informatik) Graph mit mehreren Knoten, deren Verbindungslinien (Kanten) kein geschlossenes Netz bilden, sodass je zwei Knoten durch genau einen Weg miteinander verbunden sind

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Aussprache

Betonung: Baum
Lautschrift: [baʊ̯m] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch boum, Herkunft ungeklärt

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Baumdie Bäume
Genitivdes Baumes, Baumsder Bäume
Dativdem Baumden Bäumen
Akkusativden Baumdie Bäume

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Baum
    © Floramedia
    Holzgewächs mit festem Stamm, aus dem Äste wachsen, die sich in Laub oder Nadeln tragende Zweige teilen

    Beispiele

    • die Bäume werden grün, verlieren ihr Laub
    • einen Baum fällen
    • er ist stark wie ein Baum (sehr stark)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • Bäume ausreißen [können] (umgangssprachlich: sehr viel leisten können, sodass einem nichts zu anstrengend ist)
    • vom Baum der Erkenntnis essen (durch Erfahrung klug, wissend werden; nach 1. Mose 2, 9 einer der beiden mit Namen benannten Bäume im Garten Eden, von denen zu essen Gott Adam und Eva verboten hatte; das Essen von diesem Baum ist im A. T. das Bild für den Ungehorsam des Menschen gegen Gott, die erste Sünde des Menschen)
    • zwischen Baum und Borke sein/sitzen/stecken/stehen (in einem schweren Dilemma, in einer Zwickmühle sein; nach der Situation eines Beils, das sich beim Behauen eines Baumes verklemmt hat)
    • die Bäume wachsen nicht in den Himmel (jeder Erfolg hat seine Grenzen)
    • einen alten Baum soll man nicht verpflanzen (einen alten Menschen soll man nicht aus seiner gewohnten Umgebung reißen)
    • es ist, um auf die Bäume zu klettern (umgangssprachlich: es ist zum Verzweifeln)
  2. Baum
    © MEV Verlag, Augsburg
    Kurzform für: Weihnachtsbaum

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiele

    • den Baum schmücken
    • sie haben den Baum angesteckt (die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet)
  3. Graph mit mehreren Knoten (4), deren Verbindungslinien (Kanten) kein geschlossenes Netz bilden, sodass je zwei Knoten durch genau einen Weg miteinander verbunden sind

    Gebrauch

    Mathematik, Informatik

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