träu­men

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉träumen

Rechtschreibung

Worttrennung
träu|men
Beispiele
ich träumte von meinem Bruder; mir träumte von ihm; es träumte mir (gehoben); das hätte ich mir nicht träumen lassen (umgangssprachlich für hätte ich nie geglaubt)

Bedeutungen (2)

    1. einen bestimmten Traum (1) haben
      Beispiele
      • schlecht, unruhig träumen
      • sie hat von ihrem Vater geträumt
      • [schlaf gut und] träum süß!
    2. etwas Bestimmtes im Traum (1) erleben
      Beispiele
      • etwas Schreckliches träumen
      • er träumte/(gehoben:) ihm träumte, er sei in einem fernen Land
      • das hast du doch nur geträumt!
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • sich <Dativ> etwas nicht/nie träumen lassen (an die Möglichkeit von etwas überhaupt nicht denken)
    1. seine Gedanken schweifen lassen; unaufmerksam, nicht bei der Sache sein und sich stattdessen Fantasien hingeben
      Beispiele
      • in den Tag hinein träumen
      • mit offenen Augen träumen
      • träum nicht! (pass auf!)
      • der Fahrer muss geträumt haben
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 der Waldsee lag träumend da
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • du träumst wohl! (umgangssprachlich: das ist ja wohl absurd!)
    2. etwas wünschen, ersehnen, erhoffen
      Beispiel
      • sie träumte von einer großen Karriere

Synonyme zu träumen

  • einen Traum haben, abwesend sein, [ganz] in Gedanken sein, mit seinen Gedanken woanders sein

Herkunft

mittelhochdeutsch tröumen, troumen, althochdeutsch troumen, zu Traum

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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