gön­nen

Wortart INFO
schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
gön|nen

Bedeutungen (2)

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  1. Glück und Erfolg eines andern ohne Neid sehen, jemandem etwas neidlos zugestehen
    Beispiele
    • jemandem sein Glück, den Erfolg gönnen
    • das sei dir gegönnt (das neide ich dir nicht [weil es mich gar nicht reizt])
    • die Freude, mich verlieren zu sehen, gönne ich denen nicht (ich möchte verhindern, dass sie Grund zur Schadenfreude über meine Niederlage haben)
    • (ironisch) diese Blamage gönne ich ihr
  2. jemandem, sich zuteilwerden, zukommen lassen; jemandem etwas gewähren
    Beispiele
    • sich etwas [Gutes], einige Tage Ruhe, ein Glas Sekt gönnen
    • er gönnt ihr kein gutes Wort (hat für sie kein freundliches, anerkennendes Wort übrig)
    • sie gönnte ihm keinen Blick (sie würdigte ihn keines Blickes, beachtete ihn nicht)
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • man gönnt sich ja sonst nichts (scherzhaft; entschuldigend gebraucht, wenn man sich etwas Besonderes leistet)

Synonyme zu gönnen

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Antonyme zu gönnen

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Herkunft

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mittelhochdeutsch gunnen, althochdeutsch giunnan, zu althochdeutsch unnan = gönnen; gewähren, gestatten, Herkunft ungeklärt

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich gönneich gönne
du gönnstdu gönnest gönn, gönne!
er/sie/es gönnter/sie/es gönne
Pluralwir gönnenwir gönnen
ihr gönntihr gönnet gönnt!
sie gönnensie gönnen

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich gönnteich gönnte
du gönntestdu gönntest
er/sie/es gönnteer/sie/es gönnte
Pluralwir gönntenwir gönnten
ihr gönntetihr gönntet
sie gönntensie gönnten
Partizip I gönnend
Partizip II gegönnt
Infinitiv mit zu zu gönnen

Aussprache

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Betonung
🔉gönnen

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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