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ein­räu­men

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ein|räu|men
Beispiel: jemandem etwas einräumen

Bedeutungsübersicht

    1. in einer bestimmten Anordnung hineinstellen oder -legen
    2. in einen Schrank, Raum etwas, was dort hineingehört, stellen oder legen
  1. zugestehen, gewähren

Synonyme zu einräumen

Antonyme zu einräumen

ausräumen

Aussprache

Betonung: einräumen🔉

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich räume einich räume ein 
 du räumst eindu räumest ein räum ein, räume ein!
 er/sie/es räumt einer/sie/es räume ein 
Pluralwir räumen einwir räumen ein 
 ihr räumt einihr räumet ein 
 sie räumen einsie räumen ein 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich räumte einich räumte ein
 du räumtest eindu räumtest ein
 er/sie/es räumte einer/sie/es räumte ein
Pluralwir räumten einwir räumten ein
 ihr räumtet einihr räumtet ein
 sie räumten einsie räumten ein
Partizip I einräumend
Partizip II eingeräumt
Infinitiv mit zu einzuräumen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. in einer bestimmten Anordnung hineinstellen oder -legen

      Beispiel

      die Möbel [wieder] ins Zimmer einräumen
    2. in einen Schrank, Raum etwas, was dort hineingehört, stellen oder legen

      Beispiel

      den Schrank einräumen
  1. zugestehen, gewähren

    Beispiele

    • jemandem Rechte einräumen
    • dem Kunden Kredit einräumen
    • er musste einräumen (zugeben), dass er viel zu spät gekommen war
    • »obgleich« ist eine einräumende (Sprachwissenschaft; ein Zugeständnis ausdrückende, konzessive) Konjunktion

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