er­schöp­fen

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
erschöpfen

Rechtschreibung

Worttrennung
er|schöp|fen

Bedeutungen (3)

    1. vollständig verbrauchen, aufbrauchen, restlos nutzen
      Herkunft
      mittelhochdeutsch erschepfen
      Beispiele
      • seine Reserven erschöpfen
      • alle Möglichkeiten sind erschöpft
    2. vollständig, in allen Einzelheiten behandeln, erörtern
      Beispiele
      • das Thema erschöpfen
      • der Stoff lässt sich in so kurzer Zeit nicht erschöpfen
      • ein Thema erschöpfend darstellen
  1. bis ans Ende der Kräfte ermüden, anstrengen
    Beispiele
    • die Strapazen haben ihn völlig, zu Tode erschöpft
    • sie erschöpfte sich in fruchtlosen Bemühungen
    • in völlig erschöpftem Zustand
    • erschöpft zu Boden sinken
    1. nur in etwas bestehen, nicht über etwas hinausgehen
      Grammatik
      sich erschöpfen
      Beispiel
      • mein Auftrag erschöpft sich darin, die Briefe zu registrieren
    2. nachlassen, aufhören
      Grammatik
      sich erschöpfen
      Beispiel
      • das Interesse erschöpft sich langsam

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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erschöpfen
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