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Narr, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Narr

Bedeutungsübersicht

  1. (veraltend) törichter Mensch, der sich in lächerlicher Weise täuschen, irreführen lässt
  2. (früher) Spaßmacher [an Fürstenhöfen, im Theater (besonders bei der Commedia dell'Arte)] (meist in bunter Kleidung, mit Schellen und Narrenkappe auftretend)
  3. jemand, der ausgelassen [in Verkleidung] Karneval feiert; Karnevalist, Fastnachter

Synonyme zu Narr und Närrin

Aussprache

Betonung: Nạrr 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch narre, althochdeutsch narro; Herkunft ungeklärt

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Narrdie Narren
Genitivdes Narrender Narren
Dativdem Narrenden Narren
Akkusativden Narrendie Narren

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. törichter Mensch, der sich in lächerlicher Weise täuschen, irreführen lässt

    Gebrauch

    veraltend

    Beispiel

    ein eingebildeter Narr
  2. Narr
    © diez-artwork - Fotolia.com
    Spaßmacher [an Fürstenhöfen, im Theater (besonders bei der Commedia dell'Arte)] (meist in bunter Kleidung, mit Schellen und Narrenkappe auftretend)

    Gebrauch

    früher

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • jemanden zum Narren haben/halten; (veraltet:) sich <Dativ> aus jemandem einen Narren machen (jemanden anführen, [im Scherz] irreführen, täuschen und veralbern; eigentlich = jemanden als Narren behandeln)
    • sich zum Narren machen (sich lächerlich machen)
    • einen Narren an jemandem, etwas gefressen haben (umgangssprachlich: jemanden, etwas in übertriebener Weise gern mögen; nach der alten Vorstellung, jemand habe einen Dämon in seinem Innern stecken)
    • jedem Narren gefällt seine Kappe
  3. Narr
    © Kessler-Medien, Saarbrücken
    jemand, der ausgelassen [in Verkleidung] Karneval feiert; Karnevalist, Fastnachter

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