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Be­ru­fung, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Be|ru|fung

Bedeutungsübersicht

    1. Angebot für ein [wissenschaftliches, künstlerisches, politisches] Amt
    2. (veraltet) das Zusammenrufen
  1. besondere Befähigung, die jemand als Auftrag in sich fühlt
  2. das Sichberufen auf jemanden, etwas
  3. (Rechtssprache) Einspruch gegen ein Urteil
  4. (norddeutsch) Tadel, Verweis

Synonyme zu Berufung

Aussprache

Betonung: Berufung
Lautschrift: [bəˈruːfʊŋ]

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Berufungdie Berufungen
Genitivder Berufungder Berufungen
Dativder Berufungden Berufungen
Akkusativdie Berufungdie Berufungen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Angebot für ein [wissenschaftliches, künstlerisches, politisches] Amt

      Beispiele

      • eine Berufung an das Theater erhalten
      • die Berufung annehmen, ablehnen
    2. das Zusammenrufen

      Gebrauch

      veraltet

      Beispiel

      die Berufung der Stände, des Reichstages
  1. besondere Befähigung, die jemand als Auftrag in sich fühlt

    Beispiel

    die Berufung zur Künstlerin
  2. das Sichberufen (2) auf jemanden, etwas

    Beispiel

    unter Berufung auf die Verträge
  3. Einspruch gegen ein Urteil

    Gebrauch

    Rechtssprache

    Beispiele

    • Berufung gegen ein Urteil einlegen
    • die Berufung zurückweisen
    • in die Berufung gehen (Berufung einlegen)
  4. Tadel, Verweis

    Gebrauch

    norddeutsch

    Beispiel

    eine Berufung wegen schlechten Betragens

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