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be­ru­fen

Wortart: starkes Verb
Wort mit gleicher Schreibung: berufen (Adjektiv)
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: be|ru|fen
Beispiel: sich auf jemanden oder etwas berufen

Bedeutungsübersicht

    1. jemanden in ein [hohes] Amt einsetzen
    2. (veraltet) zusammenrufen, einberufen
  1. sich (zur Rechtfertigung, zum Beweis) auf jemanden, etwas beziehen
  2. (österreichische Rechtssprache) Berufung einlegen
  3. zu viel [im Voraus] über etwas reden, sodass es (nach abergläubischer Vorstellung) misslingt oder nicht in Erfüllung geht; beschreien (meist verneint)
  4. (landschaftlich, besonders norddeutsch) zurechtweisen, zur Ordnung rufen

Synonyme zu berufen

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Aussprache

Betonung: berufen 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch beruofen = zusammenrufen; proklamieren; beschreien

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. jemanden in ein [hohes] Amt einsetzen

      Beispiele

      • jemanden auf einen Lehrstuhl, zum Vorsitzenden berufen
      • sie wurde als ordentliche Professorin für Alte Geschichte an die Universität Bonn berufen
    2. zusammenrufen, einberufen

      Gebrauch

      veraltet
  1. sich (zur Rechtfertigung, zum Beweis) auf jemanden, etwas beziehen

    Grammatik

    sich berufen

    Beispiel

    ich berufe mich auf dich als Zeugen
  2. Berufung einlegen

    Gebrauch

    österreichische Rechtssprache
  3. zu viel [im Voraus] über etwas reden, sodass es (nach abergläubischer Vorstellung) misslingt oder nicht in Erfüllung geht; beschreien (meist verneint)

    Beispiel

    ich will es nicht berufen, aber bisher hat die Sache immer geklappt
  4. zurechtweisen, zur Ordnung rufen

    Gebrauch

    landschaftlich, besonders norddeutsch

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