wirt­schaf­ten

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
wirtschaften
Lautschrift
[ˈvɪrtʃaftn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
wirt|schaf|ten
Beispiel
gewirtschaftet

Bedeutungen (2)

    1. in einem bestimmten wirtschaftlichen Bereich die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst rationell verwenden
      Beispiele
      • gut, schlecht, mit Gewinn wirtschaften
      • sie versteht zu wirtschaften
      • wenn weiter so gewirtschaftet wird wie bisher, dann sind wir bald ruiniert
      • sie muss sehr genau wirtschaften, um mit dem Geld auszukommen
    2. etwas durch [schlechtes] Wirtschaften (1a) in einen bestimmten Zustand bringen
      Beispiele
      • eine Firma konkursreif, in den Ruin, in die roten Zahlen wirtschaften
      • er hat den Hof zugrunde gewirtschaftet
  1. sich im Haushalt, im Haus o. Ä. betätigen, dort mit einer Arbeit beschäftigt sein
    Beispiel
    • in der Küche, im Keller, auf dem Speicher wirtschaften

Herkunft

mittelhochdeutsch wirtschaften, wirtscheften, althochdeutsch wirtskeften = ein Gastmahl ausrichten, abhalten; schmausen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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