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vor­tra­gen

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: vor|tra|gen

Bedeutungsübersicht

  1. (umgangssprachlich) nach vorn tragen
  2. (eine künstlerische, sportliche Darbietung) vor einem Publikum ausführen
  3. (besonders einem Vorgesetzten) einen Sachverhalt darlegen
  4. (Kaufmannssprache) übertragen

Synonyme zu vortragen

Aussprache

Betonung: vortragen 🔉

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. nach vorn tragen

    Herkunft

    mittelhochdeutsch vor-, vürtragen, althochdeutsch furitragan

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiele

    • die Hefte zum Lehrer vortragen
    • <in übertragener Bedeutung>: (Militär) einen Angriff/eine Attacke vortragen (angreifen)
  2. (eine künstlerische, sportliche Darbietung) vor einem Publikum ausführen

    Herkunft

    mittelhochdeutsch vor-, vürtragen, althochdeutsch furitragan

    Beispiele

    • ein Lied, eine Etüde auf dem Klavier vortragen
    • die Turnerin trug ihre Kür vor
    • ein Gedicht [auswendig] vortragen (rezitieren)
  3. (besonders einem Vorgesetzten) einen Sachverhalt darlegen

    Herkunft

    mittelhochdeutsch vor-, vürtragen, althochdeutsch furitragan

    Beispiele

    • [jemandem] seine Wünsche, Forderungen, Beschwerden, Einwände, Bedenken, eine Bitte vortragen
    • ich habe ihm die Gründe für meinen Entschluss vorgetragen
    • sie hat mir ihr Anliegen schriftlich, brieflich, in einem Brief vorgetragen
  4. übertragen

    Gebrauch

    Kaufmannssprache

    Beispiel

    der Verlust[betrag] wird auf ein neues Konto vorgetragen

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