rüh­men

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
rühmen
Lautschrift
[ˈryːmən]

Rechtschreibung

Worttrennung
rüh|men
Beispiele
sich seines Wissens rühmen; D 82: nicht viel Rühmens machen

Bedeutungen (2)

  1. die Vorzüge einer Person, Sache nachdrücklich, überschwänglich lobend hervorheben
    Beispiele
    • jemandes Verdienste, ein Land, die Leistungen der Wissenschaft, die Werke Gottes rühmen
    • jemanden vor aller Welt rühmen
    • etwas begeistert, über die Maßen rühmen
    • man rühmte ihre Großmut/sie wegen ihrer Großmut
    • sie rühmten ihn als weisen Herrscher
    • hoch gerühmt sein, werden
  2. auf etwas stolz sein; sich glücklich schätzen, etwas von sich behaupten zu können, etwas vorweisen zu können
    Grammatik
    sich rühmen
    Beispiele
    • sich seiner Taten rühmen
    • er kann sich rühmen, als erster Mensch den Mond betreten zu haben
    • er rühmt sich als großer Politiker

Herkunft

mittelhochdeutsch rüemen, ruomen, althochdeutsch (h)ruomen, zu Ruhm

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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