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lau­ern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: lau|ern
Beispiel: ich lau[e]re

Bedeutungsübersicht

  1. in feindlicher, hinterhältiger Absicht (um jemanden zu überfallen, jemandem Böses anzutun, um Beute zu machen) in einem Versteck sich verbergend, auf jemanden, etwas angespannt warten
  2. (umgangssprachlich) angespannt, begierig, voller Ungeduld auf jemanden, etwas warten

Synonyme zu lauern

Aussprache

Betonung: lauern 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch lūren = im Hinterhalt liegen, (hinterhältig) spähen oder beobachten, Herkunft ungeklärt

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. in feindlicher, hinterhältiger Absicht (um jemanden zu überfallen, jemandem Böses anzutun, um Beute zu machen) in einem Versteck sich verbergend, auf jemanden, etwas angespannt warten

    Beispiele

    • auf eine Patrouille lauern
    • der Raubvogel lauert auf seine Beute
    • <in übertragener Bedeutung>: der Mittelstürmer lauert am Strafraum
    • <in übertragener Bedeutung>: dort lauert Gefahr
    • <in übertragener Bedeutung>: einen lauernden (hinterhältigen) Blick haben
  2. angespannt, begierig, voller Ungeduld auf jemanden, etwas warten

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiele

    • er lauerte auf das Klingelzeichen
    • sie lauerte darauf, dass er einen Fehler machte

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