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bli­cken

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: bli|cken

Bedeutungsübersicht

  1. [bewusst] seinen Blick irgendwohin richten
  2. in bestimmter Weise dreinschauen
  3. (salopp) begreifen, verstehen

Synonyme zu blicken

Aussprache

Betonung: blịcken🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch blicken = einen Blick tun; glänzen, althochdeutsch blicchen = glänzen, strahlen, verwandt mit Blech, bleich

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich blickeich blicke 
 du blickstdu blickest blick, blicke!
 er/sie/es blickter/sie/es blicke 
Pluralwir blickenwir blicken 
 ihr blicktihr blicket 
 sie blickensie blicken 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich blickteich blickte
 du blicktestdu blicktest
 er/sie/es blickteer/sie/es blickte
Pluralwir blicktenwir blickten
 ihr blicktetihr blicktet
 sie blicktensie blickten
Partizip I blickend
Partizip II geblickt
Infinitiv mit zu zu blicken

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. [bewusst] seinen Blick irgendwohin richten

    Beispiele

    • geradeaus, zur Seite blicken
    • er blickte ihm neugierig über die Schulter
    • <in übertragener Bedeutung>: dem Tod ins Gesicht blicken (gehoben; ihn vor Augen haben [und nicht fürchten])
    • <in übertragener Bedeutung>: die Sonne blickt aus den Wolken (wird sichtbar)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    das lässt tief blicken (umgangssprachlich: das ist sehr aufschlussreich)
  2. in bestimmter Weise dreinschauen

    Beispiele

    • freundlich, kühl, streng blicken
    • seine Augen blickten verstört
  3. begreifen, verstehen

    Gebrauch

    salopp

    Beispiel

    ich blick das nicht

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