bas­teln

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉basteln

Rechtschreibung

Worttrennung
bas|teln
Beispiel
ich bast[e]le

Bedeutungen (2)

    1. sich [in der Freizeit] aus Liebhaberei mit der handwerklichen Anfertigung verschiedener kleiner Dinge (besonders aus Papier, Pappe u. Ä.) beschäftigen
      Beispiel
      • ich bast[e]le gern
    2. durch kleinere Handwerksarbeiten [als Hobby] herstellen, [nach eigenen Ideen] anfertigen
      Beispiele
      • sie bastelt an einem neuen Lampenschirm
      • für die Kinder eine Puppenstube basteln
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 der Parteivorstand bastelte am Wahlprogramm
  1. sich an etwas handwerklich oder technisch betätigen, was man verbessern, um- oder ausbauen will
    Beispiele
    • an seinem Auto basteln
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 sie bastelte an ihrer Rede

Herkunft

spätmittelhochdeutsch (bayrisch) pästlen = Handwerkerarbeit verrichten, ohne in einer Zunft zu sein, vielleicht zu mittelhochdeutsch, althochdeutsch besten = binden, schnüren, zu Bast

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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