Pup­pe, die

Wortart:
Substantiv, feminin
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Puppe

Rechtschreibung

Worttrennung
Pup|pe

Bedeutungen (5)

    1. [verkleinerte] Nachbildung einer menschlichen Gestalt, eines Kindes [als Spielzeug]
      Puppe
      © Gala_K - Fotolia.com
      Beispiele
      • mit Puppen spielen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 sie ist eine Puppe (schön, aber nichtssagend, seelenlos)
    2. Marionette, Kasperpuppe
      Puppe
      © Teamarbeit - Fotolia.com
      Beispiele
      • Puppen schnitzen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 er war nur eine willenlose Puppe (ein Werkzeug) in der Hand der Mächtigen
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • die Puppen tanzen lassen (umgangssprachlich: 1. einen großen Aufruhr veranstalten, energisch durchgreifen. 2. es hoch hergehen lassen, ausgelassen sein.)
    3. einem bestimmten praktischen Zweck dienende lebensgroße Nachbildung einer menschlichen Gestalt (z. B. Schaufensterpuppe, Fechtpuppe)
  1. Gebrauch
    salopp veraltend, oft abwertend
    Beispiel
    • hör mal, Puppe!
  2. in völliger Ruhestellung in einer Hülle befindliche Insektenlarve im Puppenstadium
    Gebrauch
    Zoologie
    Beispiel
    • die Puppe eines Schmetterlings
  3. Gebrauch
    landschaftlich
  4. Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • bis in die Puppen (umgangssprachlich: sehr lange: bis in die Puppen schlafen, feiern; ursprünglich berlinerisch, wohl nach den im Berliner Tiergarten aufgestellten Statuen [= Puppen], zu denen der Weg früher recht weit war)

Herkunft

spätmittelhochdeutsch puppe < lateinisch pup(p)a = Puppe; kleines Mädchen

Grammatik

die Puppe; Genitiv: der Puppe, Plural: die Puppen

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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Puppe
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