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at­men

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: at|men

Bedeutungsübersicht

  1. Luft einziehen und ausströmen lassen
  2. (gehoben) einatmen
  3. (gehoben) ausströmen, von etwas erfüllt sein

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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Synonyme zu atmen

Aussprache

Betonung: atmen 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch ātemen, althochdeutsch ātamōn, zu Atem
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Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich atmeich atme 
 du atmestdu atmest atme!
 er/sie/es atmeter/sie/es atme 
Pluralwir atmenwir atmen 
 ihr atmetihr atmet
 sie atmensie atmen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich atmeteich atmete
 du atmetestdu atmetest
 er/sie/es atmeteer/sie/es atmete
Pluralwir atmetenwir atmeten
 ihr atmetetihr atmetet
 sie atmetensie atmeten
Partizip I atmend
Partizip II geatmet
Infinitiv mit zu zu atmen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Luft einziehen und ausströmen lassen

    Beispiele

    • tief, schwer, mühsam atmen
    • durch den Mund, durch die Nase atmen
    • vor Angst kaum zu atmen wagen
    • der Verunglückte atmete noch
    • <substantiviert>: man hörte das Atmen der Schlafenden
    • <in übertragener Bedeutung>: frei atmen können (nicht unterdrückt werden)
  2. einatmen

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiel

    die feuchte Nachtluft atmen
  3. ausströmen, von etwas erfüllt sein

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiel

    das Buch atmet den Geist der Vergangenheit

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