Dudenverlag Duden Located at Mecklenburgische Str. 53, Berlin, 14171, Berlin , . Phone: +49 30 897 85 82-81. .

Ge­ruch, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
Weitere Informationen zum korrekten Zitieren aus Duden online

Rechtschreibung

Worttrennung: Ge|ruch

Bedeutungsübersicht

    1. Ausdünstung, Ausströmung, die durch das Geruchsorgan wahrgenommen wird; die Art, wie etwas riecht
    2. Fähigkeit zu riechen, Geruchssinn
  1. (gehoben) allgemeine, weitverbreitete, meist schlechte Meinung von jemandem

Synonyme zu Geruch

Aussprache

Gerụch 🔉, auch, österreichisch nur: […ˈruːx]

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Geruchdie Gerüche
Genitivdes Geruches, Geruchsder Gerüche
Dativdem Geruchden Gerüchen
Akkusativden Geruchdie Gerüche

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Ausdünstung, Ausströmung, die durch das Geruchsorgan wahrgenommen wird; die Art, wie etwas riecht

      Herkunft

      mittelhochdeutsch geruch, zu: ruch = Duft; Dampf, zu riechen

      Beispiele

      • ein süßlicher, stechender, beißender Geruch
      • ein Geruch nach Verbranntem, von schwelendem Holz durchzog das ganze Haus, verbreitete sich, hing in der Luft
    2. Fähigkeit zu riechen, Geruchssinn

      Grammatik

      ohne Plural

      Herkunft

      mittelhochdeutsch geruch, zu: ruch = Duft; Dampf, zu riechen

      Beispiel

      der Hund hat einen feinen Geruch
  1. allgemeine, weitverbreitete, meist schlechte Meinung von jemandem

    Grammatik

    ohne Plural

    Herkunft

    eigentlich zu Gerücht, volksetymologisch an „riechen“ angeschlossen

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiel

    er kam in den Geruch (Ruf) der Geschichtsfeindlichkeit

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    im Geruch stehen (betrachtet, angesehen werden als …, im Ruf stehen: er steht im Geruch eines Heiligen, radikalen Kreisen anzugehören)

Blättern