Ge­ruch, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Geruch
auch, österreichisch nur:
[…ˈruːx]

Rechtschreibung

Worttrennung
Ge|ruch

Bedeutungen (2)

    1. Ausdünstung, Ausströmung, die durch das Geruchsorgan wahrgenommen wird; die Art, wie etwas riecht
      Herkunft
      mittelhochdeutsch geruch, zu: ruch = Duft; Dampf, zu riechen
      Beispiele
      • ein süßlicher, stechender, beißender Geruch
      • ein Geruch nach Verbranntem, von schwelendem Holz durchzog das ganze Haus, verbreitete sich, hing in der Luft
    2. Fähigkeit zu riechen, Geruchssinn
      Herkunft
      mittelhochdeutsch geruch, zu: ruch = Duft; Dampf, zu riechen
      Grammatik
      ohne Plural
      Beispiel
      • der Hund hat einen feinen Geruch
  1. allgemeine, weitverbreitete, meist schlechte Meinung von jemandem
    Herkunft
    eigentlich zu Gerücht, volksetymologisch an „riechen“ angeschlossen
    Gebrauch
    gehoben veraltend
    Grammatik
    ohne Plural
    Beispiel
    • er kam in den Geruch (Ruf) der Geschichtsfeindlichkeit
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • im Geruch stehen (betrachtet, angesehen werden als …, im Ruf stehen: er steht im Geruch eines Heiligen, radikalen Kreisen anzugehören)

Grammatik

der Geruch; Genitiv: des Geruches, Geruchs, Plural: die Gerüche

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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