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Un­schuld, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Un|schuld

Bedeutungsübersicht

  1. das Unschuldigsein; das Freisein von Schuld an etwas
    1. unschuldiges Wesen; das Unschuldigsein; Reinheit
    2. (auf einem Mangel an Erfahrung beruhende) Ahnungslosigkeit, Arglosigkeit, Naivität
  2. Unberührtheit, Jungfräulichkeit

Synonyme zu Unschuld

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Aussprache

Betonung: Ụnschuld 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch unschulde, althochdeutsch unsculd

Grammatik

 Singular
Nominativdie Unschuld
Genitivder Unschuld
Dativder Unschuld
Akkusativdie Unschuld
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. das Unschuldigsein (1); das Freisein von Schuld an etwas

    Beispiele

    • seine Unschuld beteuern
    • er wurde wegen erwiesener Unschuld freigesprochen
    1. unschuldiges (2a) Wesen; das Unschuldigsein; Reinheit
    2. (auf einem Mangel an Erfahrung beruhende) Ahnungslosigkeit, Arglosigkeit, Naivität

      Beispiel

      etwas in aller Unschuld sagen, tun

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      Unschuld vom Lande (scherzhaft, meist spöttisch: 1. unerfahrene und moralisch unverdorbene, naive, nicht gewandt auftretende junge Frau vom Land. 1. unerfahrenes und moralisch unverdorbenes, naives, nicht gewandt auftretendes junges Mädchen vom Land. 2. jemand, den keine Schuld trifft, der zu nichts Bösem fähig ist: er spielt mal wieder die Unschuld vom Lande.)
  2. Unberührtheit, Jungfräulichkeit

    Beispiel

    die Unschuld verlieren

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