na­iv

Wortart:
Adjektiv
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉naiv

Rechtschreibung

Worttrennung
na|iv
Beispiele
naive Malerei; naive und sentimentalische Dichtung (bei Schiller) D 89

Bedeutungen (2)

    1. von kindlich unbefangener, direkter und unkritischer Gemüts-, Denkart [zeugend]; treuherzige Arglosigkeit beweisend
      Beispiele
      • ein naives Gemüt
      • naive (von Laien ohne entsprechende Vorbildung ausgeübte) Malerei
    2. wenig Erfahrung, Sachkenntnis oder Urteilsvermögen erkennen lassend und entsprechend einfältig [wirkend]
      Gebrauch
      oft abwertend
      Beispiel
      • er wirkt ein wenig naiv
  1. in vollem Einklang mit Natur und Wirklichkeit stehend
    Gebrauch
    Literaturwissenschaft
    Beispiel
    • naive Dichtung

Antonyme zu naiv

Herkunft

französisch naïf < lateinisch nativus = durch Geburt entstanden; angeboren, natürlich, zu: nasci (2. Partizip: natum) = geboren werden, entstehen

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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naiv
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