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Ne­bel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ne|bel

Bedeutungsübersicht

  1. dichter, weißer Dunst über dem Erdboden; für das Auge undurchdringliche Trübung der Luft (durch Konzentration kleinster Wassertröpfchen)
  2. (Astronomie) [aus einer Anhäufung von Sternen bestehendes] schwach leuchtendes, nicht scharf umgrenztes, flächenhaft erscheinendes Gebilde am Himmel

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu Nebel

Dampf, Diesigkeit, Dunst, Hauch, Nebelbank, Nebeldecke, Nebelschwaden, Smog, Trübung; (norddeutsch) Dust, Schwalk, Wrasen; (landschaftlich) Brodel, Qualm; (Fachsprache) Aerosol

Aussprache

Betonung: Nebel🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch nebel, althochdeutsch nebul, ursprünglich = Feuchtigkeit, Wolke

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Nebeldie Nebel
Genitivdes Nebelsder Nebel
Dativdem Nebelden Nebeln
Akkusativden Nebeldie Nebel

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Nebel
    © Naturpix, B. Mühr und G. Müller, Karlsruhe
    dichter, weißer Dunst über dem Erdboden; für das Auge undurchdringliche Trübung der Luft (durch Konzentration kleinster Wassertröpfchen)

    Beispiele

    • dichter Nebel
    • ziehende Nebel (Nebelschwaden)
    • es kommt Nebel auf
    • es herrschte Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern
    • bei Nebel, im Nebel
    • die Berge sind in Nebel gehüllt
    • <in übertragener Bedeutung>: in einem Nebel von Unwissenheit (in völliger Unwissenheit) leben
  2. Nebel
    © NASA/JPL/RPIF/DLR
    [aus einer Anhäufung von Sternen bestehendes] schwach leuchtendes, nicht scharf umgrenztes, flächenhaft erscheinendes Gebilde am Himmel

    Gebrauch

    Astronomie

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