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Fun­ke, Fun­ken, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Fun|ke, Fun|ken
Beispiel: Regel 58: eine Funken sprühende oder funkensprühende Leitung

Bedeutungsübersicht

  1. glimmendes, glühendes Teilchen, das sich bei Verbrennungs- und Reibungsvorgängen oder bei der Funkenentladung [von einer brennenden Materie] löst [und durch die Luft fliegt]
  2. in der historischen Uniform der Kölner Stadtsoldaten auftretende Figur des [Kölner] Karnevals

Aussprache

Betonung: Fụnke🔉
Fụnken🔉

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Funkedie Funken
Genitivdes Funkensder Funken
Dativdem Funkenden Funken
Akkusativden Funkendie Funken

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Funke - Von einer Schleifmaschine verursachte Funken
    Von einer Schleifmaschine verursachte Funken - © MEV Verlag, Augsburg
    glimmendes, glühendes Teilchen, das sich bei Verbrennungs- und Reibungsvorgängen oder bei der Funkenentladung [von einer brennenden Materie] löst [und durch die Luft fliegt]

    Herkunft

    mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) vunke, althochdeutsch funcho, entstanden aus den mit -n- gebildeten Formen des Feuer zugrunde liegenden Substantivs

    Beispiele

    • ein elektrischer Funke
    • eine Funken sprühende Wunderkerze
    • <in übertragener Bedeutung>: der Funke der Begeisterung
    • <in übertragener Bedeutung>: es fehlt der zündende Funke (etwas, was mitreißt)
    • <in übertragener Bedeutung>: der Funke sprang über (die Begeisterung riss die anderen mit, wirkte ansteckend)
    • <in übertragener Bedeutung>: ihre Augen sprühten Funken (blitzten vor Erregung)
    • <in übertragener Bedeutung>: ein Funken sprühender (brillanter) Geist

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • ein Funken [von] … (ein geringes Maß [von], ein bisschen: ein Funken Hoffnung besteht; keinen Funken [von] Ehrgefühl [im Leibe] haben)
    • … dass die Funken stieben/sprühen/fliegen (mit sehr großem Eifer, sehr intensiv: sie haben gearbeitet, dass die Funken stoben)
    • [mit etwas] den Funken ins Pulverfass werfen (durch etwas Unbedachtes, Geringfügiges ein Verhältnis, eine Lage so weit verschlimmern, dass es zum offenen Konflikt kommt)
  2. in der historischen Uniform der Kölner Stadtsoldaten auftretende Figur des [Kölner] Karnevals

    Grammatik

    meist im Plural

    Herkunft

    ursprünglich = Kölner Stadtsoldat (wohl nach der roten Uniform)

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