trös­ten

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
trösten
Lautschrift
🔉[ˈtrøːstn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
trös|ten

Bedeutungen (2)

    1. durch Teilnahme und Zuspruch jemandes Leid lindern
      Beispiele
      • jemanden [in seinem Leid, Kummer, Schmerz, Unglück] trösten
      • jemanden mit teilnehmenden Worten [über einen Verlust] trösten
      • wir trösteten uns gegenseitig damit, dass wir ja bald in Urlaub gehen würden
      • sie wollte sich nicht trösten lassen (war untröstlich)
      • tröstende Worte
      • tröstend den Arm um jemanden legen
    2. einen Trost für jemanden bedeuten
      Beispiel
      • dieser Gedanke tröstete sie
    1. sich über etwas Negatives mit etwas beruhigen
      Grammatik
      sich trösten
      Beispiel
      • sich mit dem Gedanken, damit trösten, dass es nicht unbedingt perfekt sein muss
    2. sich für einen Verlust o. Ä. mit jemandem, etwas einen Ersatz schaffen
      Grammatik
      sich trösten
      Beispiele
      • über die Niederlage hatte er sich mit einem Kognak getröstet
      • sich mit einer anderen Frau trösten

Herkunft

mittelhochdeutsch trœsten, althochdeutsch trōsten, zu Trost

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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